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dbb bundesfrauenvertretung Newsletter vom 22.11.2012

22.11.12 (dbb-f)


Sehr geehrte Damen und Herren,

dbb bundesfrauenvertretung empört über Arbeitgeberpräsident Hundt: Elterngeldkürzungsvorschläge sind realitätsfern

Die dbb bundesfrauenvertretung ist empört über den Angriffe des Arbeitgeberpräsidenten Dieter Hundt auf das Elterngeld: „Der Vorschlag, den Bezugszeitraum fürs Elterngeld zu kappen, ist realitätsfern und ein Schlag ins Gesicht all jener Frauen und Männer, die sich eine Karriere und eine Familie wünschen“, sagte Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung am 23. November 2012. Sie warf dem Arbeitgeberpräsidenten vor, an einer rückständigen Unternehmenskultur festzuhalten. „Das Elterngeld ist der wichtigste positive Anreiz für Männer, sich an der Kinderbetreuung stärker zu beteiligen. Das zeigt die zunehmende Zahl der Väter, die die Lohnersatzleistung wahrnehmen. Wer daran rüttelt, hat nichts verstanden“, kritisierte die Vorsitzende.

„Im Gegenteil: Arbeitgeber müssen sich noch stärker für die Belange ihrer Beschäftigten einsetzen und sie bei der Familiengründung unterstützen“, forderte Wildfeuer. Dies bedürfe mutiger Visionäre, die sich selbstbewusst für ein familiengerechtes Arbeitszeitmanagement in der Wirtschaft aber auch im öffentlichen Dienst einsetzten. Dazu gehöre es, Eltern bei der Organisation der Kinderbetreuung zu unterstützen, alternierende Telearbeit zu ermöglichen und familienbewusste Arbeitszeitmodelle zu leben. „Wir müssen junge Frauen bestärken, auch mit Kindern Führungsaufgaben zu übernehmen. Das schaffen wir nur mit gezielter und ernstgemeinter Förderung“, so die Vorsitzende.

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hatte sich für eine stufenweise Absenkung der Elternzeit auf zwölf Monate ausgesprochen, sobald der Ausbau der Kinderbetreuung gewährleistet ist. Zudem forderte er, dass das Elterngeld nur noch maximal zwölf statt 14 Monate ausgezahlt werde. Deutschland habe mit bis zu drei Jahren die im europäischen Vergleich längsten Elternzeiten, hatte der Arbeitgeberpräsident beanstandet. Dies wirke sich negativ auf die Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt aus.

Mit freundlichen Grüßen

Birgit Ulrich
Pressereferentin

dbb bundesfrauenvertretung
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