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Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft

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Einkommensrunde 2012:

6,5 Prozent, mindestens aber 200 Euro monatlich mehr

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10.02.12. (BDZ Bund)

Der dbb beamtenbund und tarifunion geht mit einer Forderung von 6,5 Prozent,mindestens aber 200 Euro monatlich mehr in die Einkommensrunde 2012. Für Anwärter und Auszubildende müsse es eine Entgelterhöhung von 100 Euro  und eine Übernahmegarantie geben. Das haben dbb-Bundestarifkommission und dbb-Bundesvorstand am 9. Februar in Berlin beschlossen. BDZ-Chef Klaus H. Leprich, der in den Beratungen die Interessen der dbb-Bundesbeamtengewerkschaften mit Nachdruck vertrat, bezog eine klare Position und forderte, dass Beamte und Arbeitnehmer solidarisch auftreten müssten.

 

Das Forderungspaket im Überblick

• lineare Erhöhung der Einkommen von 6,5 Prozent, mindestens jedoch monatlich 200 Euro

• Entgelterhöhung von 100 Euro für alle Auszubildenden und Anwärter sowie eine Übernahmegarantie

• Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten

• verbindliche Vereinbarung über die fehlende Entgeltordnung des TVöD

• zeit- und inhaltsgleiche Übertragung der Einkommensverbesserung auf den Beamtenbereich

 

dbb-Truck durch Deutschland

Im Vorfeld der am 1. März in Potsdam beginnenden Verhandlungen schickt der dbb einen Truck durch zehn Städte, an dem sich der BDZ beteiligt. Unter dem Motto „Starkes Land – faire Löhne!“ sollen den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort und den Medien die berechtigten Forderungen vermittelt und um Unterstützung geworben worden.

 

Leprich appelliert an die Beschäftigten

BDZ-Chef Leprich appelliert an die Kolleginnen und Kollegen, den Kampf um spürbare finanzielle Verbesserungen in der Einkommensrunde 2012 engagiert zu führen und Präsenz zu zeigen. Die Gewerkschaften könnten zwar den Rahmen schaffen und Verhandlungen führen. Die Durchsetzbarkeit erfordere aber auch die Solidarität und Kampfbereitschaft der Beschäftigten vor Ort. Der Schulterschluss zwischen den Arbeitnehmern und Beamten habe sich in den letzten Jahren bewährt und müsse angesichts der schwierigen Verhandlungen intensiviert werden. Dem Dienstherrn müsse klar vor Augen geführt werden, dass in Zeiten sprudelnder Steuereinnahmen den massiven Reallohnverlusten der letzten Jahre begegnet werden müsse. Auch der jahrelange Einkommensrückstand von aktuell mehr als 8 Prozent gegenüber der Wirtschaft müsse berücksichtigt werden „Die Zeit für deutliche Gehaltszuwächse ist da!“, so Leprich.